Kodex


Der IPEI-Kodex basiert auf der Einstellung, dass die Würde des Menschen unantastbar ist. Beraterinnen und Berater mit einem IPEI-Diplom bekennen sich zu folgenden Richtlinien und Verpflichtungen einer gemeinsamen Berufsethik.

  • Sie achten auf eine klientenzentrierte Arbeitsweise im vollen Respekt der geistigen und konfessionellen Freiheit des anderen Menschen. Sie respektieren das Recht von Klientinnen und Klienten auf Selbstbestimmung und Selbstverantwortung. Ihre Arbeitsweise ist ressourcenorientiert.

  • Sie verhalten sich gegenüber Klientinnen und Klienten mit grösstmöglicher Transparenz und Ehrlichkeit und enthalten sich jeglicher verletzender und diskriminierender Äusserungen bezüglich ethnischer und ethischer Zugehörigkeit, Rasse, Religion, Staatsangehörigkeit, politischer und ideologischer Gesinnung, Schichtzugehörigkeit, Alter und Geschlecht.

  • Sie setzen sich mit den eigenen Machtfragen auseinander und unterlassen jeglichen Machtmissbrauch gegenüber Klientinnen und Klienten.

  • Sie sind sich der Gefahr bewusst, eigene Anteile auf das Gegenüber zu projizieren.

  • Sie achten auf grösstmögliche Echtheit und Übereinstimmung zwischen ihren beruflichen Handlungsmaximen und der eigenen Lebenspraxis.

  • Sie bemühen sich gegenüber Klientinnen und Klienten um eine grösstmögliche Transparenz in ihrer Arbeitsweise und Arbeitsmethode.

  • Sie respektieren die Eigenständigkeit von Klientinnen und Klienten, insbesondere bezüglich Urteilsbildung und Entscheidung. Sie distanzieren sich von determinierenden Betrachtungsweisen und Prognosen, unterstützen und fördern die lebensbejahenden Kräfte von Klientinnen und Klienten und respektieren deren freien Willen.

  • Sie respektieren die Eigenständigkeit von Klientinnen und Klienten bezüglich Dauer einer Begleitung. Das heisst, sie geben der Optimierung des Prozesses gegenüber den eigenen ökonomischen Bedürfnissen den Vorrang. Dies gilt auch bezüglich der Intensität des Prozesses, aber auch im Hinblick auf die Weiterempfehlung von Klientinnen und Klienten an andere Fachpersonen, wenn dies als sinnvoll erscheint oder eine Empfehlung von Klientinnen und Klienten erfragt wird.

  • Sie unterstellen sich der Schweigepflicht gegenüber Drittpersonen und Institutionen über sämtliche Informationen, die ihnen durch die Arbeit mit Klientinnen und Klienten zukommen, sei es über die KlientInnen selbst, oder andere Personen und Institutionen und gewährleisten die volle Diskretion. Dies gilt in allen Fällen, es sei denn eine/ein Klientin/Klient entbindet die Beraterin/den Berater aus freiem Willen und ohne äusseren Druck von der Schweigepflicht. Dies gilt auch nach Beendigung der beruflichen Beziehung.

  • Während der Dauer des beruflichen Verhältnisses sind sexuelle Handlungen gegenüber Klientinnen und Klienten oder eine sexuelle Beziehung mit denselben in jeglicher Form zu unterlassen.

  • Sie zeigen die Bereitschaft, die Qualität ihrer Arbeit permanent zu hinterfragen und zu entwickeln, sei es durch Weiterbildung, Supervision, Intervision oder Selbsterfahrung.

  • Sollten sie sich gezwungen sehen, einer Person ihre Dienste zu verweigern, teilen sie dies der betreffenden Person angemessen und ohne verletzende Absicht mit.

  • Ihre astrologisch psychologische Arbeit gründet auf astronomisch einwandfreien Berechnungen nach der Methode Huber/Koch. Sie empfehlen Klientinnen und Klienten die Geburtszeit dem amtlichen Geburtsschein zu entnehmen.

  • Die Honorarforderungen richten sich nach den empfohlenen Richttarifen der entsprechenden Berufsverbände.


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